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» Jubiläumsrückblick und Wendepunkt (Quelle: Schwabo 16.03.2020)
18.03.2020 - 10:48 geschrieben von Svenja Fink












Einige Veränderungen gab es im Vorstand der Vöhrenbacher Stadtkapelle im Jahr nach dem großen Jubiläum.
Für viele Vereine ist ein solches Jubiläum und das Ende der damit verbundenen umfangreichen Vorbereitungen über Jahre hinweg ein Wendepunkt.
So wurde als neuer Geschäftsführer, also stellvertretender Vorsitzender der Stadtkapelle Benjamin Dietz in der Nachfolge von Nicole Brugger in geheimer Wahl einstimmig gewählt.
Aber auch in weiteren Positionen gab es einige Veränderungen: Neu gewählt wurden als passive Beisitzerin Caroline Ketterer, als aktiver Beisitzer Jens Mantel und Steffi Günter und als Inventarverwalter Gina Bordasch. Im Amt bestätigt wurde Schriftführerin Janine Möller. Zuvor hatte Susanne Dorer als Stellvertreterin des Bürgermeisters die Entlastung durchgeführt. Sie dankte der Stadtkapelle für die musikalische Mitwirkung sowohl bei städtischen wie bei kirchlichen Anlässen. Gerade auch das generationenübergreifende Miteinander hob sie hervor. Und nicht zuletzt wünschte sie dem neuen Dirigenten Kuno Mößmer eine glückliche Hand.
Umfangreich nach einem so ereignisreichen war dann der Bericht des ersten Vorsitzenden Ferdinand Möller. Er erinnerte daran, dass bereits seit 2016 das Jubiläum in verschiedenen Arbeitsgruppen und Gremien vorbereitet wurde. Insgesamt gab es 660 verschiedene Arbeitseinsätze, auch die Unterstützung durch andere Vereine und die Stadt hob Ferdinand Möller vor.
Trotzdem konnten auch die anderen üblichen kulturellen Verpflichtungen erfüllt werden. Das Jubiläum sei ein gelungenes Fest gemeinsam von Stadtkapelle, Bläserjugend und Stadt Vöhrenbach gewesen. Damit war das Jahr 2019 ein Meilenstein in der Geschichte der Stadtkapelle.

Starkes Jubiläumsjahr
Gerne habe man die Anregung der Stadt aufgegriffen, das 775-jährige Jubiläum von Vöhrenbach mit in dieses musikalische Jubiläum hinein zu nehmen: Dies erwies sich ganz klar als die richtige Entscheidung, so heißt es. Highlights im Jubiläumsjahr waren das Jahreskonzert, der Sketch der Heimatgilde beim Kappenabend über die Stadtkapelle, das Festbanketts mit vielen geladenen Gästen sowie das fünftägige Jubiläumsfest selbst. Und ein passender Schlusspunkt war dann das Abschiedskonzert von Dirigent Bernd Brugger, der schon zwei Jahre zuvor seinen Abschied nach dem Jubiläum angekündigt hatte.
"Ein erfolgreiches Jubiläumsjahr mit einem Festwochenende, an das man sich noch lange erinnern wird!", meinte Ferdinand Möller. Auch der gute Besuch der Veranstaltungen zeigte, dass das Programm mit allen Facetten vom Rummelplatz über die Blasmusik und der großen Party bis zum Festgottesdienst beim Publikum bestens ankam.
Ein weiteres Highlight war hier der große Festumzug mit Beteiligung aus fünf Blasmusikverbänden und auch Gästen aus Frankreich und der Schweiz. Sein besonderer Dank galt den vielen Vereinen, welche die Stadtkapelle bei diesem großen Ereignis unterstützt hatten.
In den nächsten Monaten und Jahren werde man sich bei diesen Vereinen wieder mit Auftritten oder Arbeitseinsätzen revanchieren. Dieses Jubiläum sei aber auch der richtige Anlass, in der Kapelle eine Art Umbruch einzuleiten und gerade auch die jungen Mitglieder in den Vereinsvorstand zu holen, wie es auch bereits dieses Mal bei den Wahlen gelungen ist.
Zuversichtlich sieht Ferdinand Möller auch die Zusammenarbeit mit dem neuen Dirigenten Kuno Mößmer, der an der Fasnet seine "Feuertaufe" erfolgreich gefeiert habe. Der bisherige Dirigent Bernd Brugger gab dann noch einmal für das Jahr 2019 einen Bericht ab und hob die verschiedenen Höhepunkte hervor.
Viel Lob gab es auch für die hervorragende Leistung beim Abschiedskonzert im Januar. Auch der neue Dirigent Kuno Mößmer gab einen kurzen Rückblick auf die ersten Wochen verbunden mit "Komplimenten an die Musiker und ihren bisherigen Dirigenten Bernd Brugger".